Heute muss es mal sein!

Ja, heute ist mal wieder der Tag des “Auskübelns”.

Ich bin krank. Ich habe seit meinem freien Tag am Montag (heute ist Freitag) wieder irgendeine blöde Erkältung. Es reicht ja nicht, dass ich in den zwei Wochen, in denen ich im Januar frei hatte, alle 2 Tage erhöhte Temperatur hatte, immer wenn ich vom Sport kam, den nächsten Tag in den Seilen hing und Sport sowie irgendwelche Ausflüge somit vergessen konnte. Nein, jetzt muss es wieder (m)ein freier Montag sein! Es reicht bei mir wohl nicht aus, dass ich mich mittlerweile überhaupt sportlich betätige, mehr trinke, mehr Obst und Gemüse esse und das Ganze überhaupt regelmäßig. Nein! Warum denn auch? Zum K*** ist das!

Damit ich nach 3 Tagen Bettruhe mit Fieber und allem drum und dran mich noch bewegen kann, bin ich gestern und heute dick eingepackt, etwas spazieren gegangen, Sauerstoff und Bewegung haben noch keinem geschadet. Aber heute haben mich die Leute nur aufgeregt! Da kam mir der Gedanke, dass mich vielleicht die Gesellschaft krank macht!? Ja, vielleicht ist es das?

Man stelle sich vor, dass mein Körper es lieber vorzieht sich irgendwelche Viren einzufangen oder gastfreundlich aufzunehmen, damit ich zu Hause bleiben muss, um keinen arroganten und ignoranten Menschen begegnen zu müssen.

Es gibt wirklich Leute, die mit Scheuklappen völlig selbstverständlich durch die Gegend laufen. Man hält dem nächsten nicht mehr die Türen auf, man zwängt sich an einem vorbei, ohne einfach mal etwas zu sagen, drängelt sich vor, als wäre es das normalste von der Welt, schneidet einem den Weg und giert dabei mit einer Fresse-zum-Reintreten (sorry, das muss jetzt mach sein!) nach irgendwas, damit man bloß nicht nach links und rechts schauen muss.

Ich hasse das! Ich hasse das! Ich hasse das!

Solche Leute sollten hinfallen und sich dabei den Knöchel brechen, dann würde ich dran vorbeigehen und dabei fluchen, warum so viel Dreck auf dem Boden liegt. Das wird eh nicht passieren. Ich habe mir auch schon oft gewünscht, dass solche Leute einfach mal stumpf gegen die Wand laufen, ist bis jetzt leider auch nicht passiert.

Ich habe auch schon oft überlegt, ob ich mich anpassen soll. Ich versuche mir gerade abzugewöhnen, Leuten, die hinter mir gehen, die Tür aufzuhalten. Das schaffe ich aber nur in der Stadt. Da passt es “zum Volk”. Ansonsten finde ich es einfach nur unfreundlich und irgendwie ist es bei mir drin. Wie ein Reflex. Ich kann nichts dagegen machen. Das nervt mich besonders, wenn ich jemandem die Tür aufhalte, und die Person sagt noch nicht mal danke oder nickt noch nicht mal kurz. Dann würde ich die Zeit gerne zurückdrehen, so tun als ob und die Tür hinter mir spontan einfach zuknallen. Knallhart ohne mich umzudrehen. Aber so bin ich nicht. Das würd ich gar nicht bringen. Ich bin einfach zu soft für diese Welt.

Ich lasse mir beim Einkaufen jetzt auch oft Zeit, wenn ich meinen Einkauf wieder vom Band in den Einkaufswagen lege. Die Kassierer sind mittlerweile so sportlich unterwegs, dass ich mir manchmal die Zahlencodes anstatt den Scanner wünsche. Einkaufen soll doch angenehm sein! Aber nein! Zumindest, was die Kasse angeht und abgesehen von den Ignoranten von oben. Und dann lassen sich selbst Omas stressen und scharren schon wild mit den Hufen, wenn sie ihren Einkaufswagen nicht pünktlich ans Ende der Kasse schieben können. Die Kassiererin hat natürlich schon längst angefangen, die Artikel der Oma einzuscannen und aufzutürmen, während ich noch versuche mein Gurkenglas im Wagen und Wechselgeld im Portemonnaie zu verstauen. Dabei muss ich aufpassen, dass mein Bon nicht wegrutscht und die Oma mir nicht mit ihrem Wagen an den Karren fährt. Leckt mich am Fuß!

So, das musste jetzt mal sein!

Tschüss.

Oma und die Vorsätze

2011 ist nun vorbei und meine 2 Vorsätze für das letzte Jahr konnte ich zum großen Teil erfüllen!

1.) Ich werde meine Stullen für die Arbeit nicht mehr halbieren, sondern vierteln: größtenteils umgesetzt.

2.) Oma muss mir das Stricken beibringen: erledigt!

Meine Oma ist natürlich die beste Oma der Welt und Strickweltmeistern, im letzten Jahr 90 geworden und auf ihre “jungen” Tage fit wie ein Turschuh! Ich habe sie natürlich mit meinem Vorsatz konfrontiert, sie nahm das ganz locker und ich durfte mir ihre Stricknadeln leihen.

Sie hat mich schon ein bißchen ausgelacht. Es war ihr unbegreiflich, dass ich Stricken in der Schule nicht beigebracht bekommen habe. Aber ich konnte sie etwas beschwichtigen, in dem ich ihr sagt, dass ich zumindest den Mausezahnstich beim Nähen in der Schule gelernt habe. Es war ein kleiner Trost.

Ich habe vorher nie ernsthaft Stricknadeln in der Hand gehabt und als es dann soweit war, fing Oma an zu lachen. Ich habe mich natürlich sehr sehr grob-motorisch angestellt, hatte null Verständnis und Feingefühl für den Anfang beim Stricken (Wie kriegt man den Faden denn am Anfang überhaupt auf die Nadel?!), sodass Oma das dann immer übernehmen musste. In Oma’s Strickkurs für Anfänger habe ich den Anfang nicht geschafft und Oma musste sämtliche Fehler, die ich im Minutentakt gemacht hatte, weil mir Faden und Stricknadeln immer aus der Hand gerutscht sind, ausbügeln.

Das ist jetzt ca. 2 Monate her. Mittlerweile bin ich schon ganz gut (auch Youtube sei Dank) und habe Andosch einen 96 Schal gestrickt, mit dem ich jetzt angeben kann. Der nächste Schal ist schon in Arbeit, wer ihn bekommt und wie er aussieht, verrate ich nicht :)

Schal Trageoptik

Meine Vorsätze für 2012 sind übrigens:

1) Fitter werden: ist schon in Arbeit (2-3x Sport/ Woche)

2) 1 Sprache ausffrischen: coming soon…

Malen

Lang lang ist es her, dass ich viele Bilder gemalt habe. Und nun krame ich sie raus, um sie mir noch mal anzuschauen. Schon erstaunlich, dass ich nun manchmal vor einem weißen Blatt Papier sitze und nicht weiß, wo ich anfangen soll. Okay, damals hat man im Kunstunterricht noch ein Thema bekommen. Das ist aber auch die einzige Entschuldigung. Ich sollte wieder anfangen zu malen. Damit sie nie verloren gehen, habe ich meine “Mappe” und auch andere Bilder aus den letzten 2 Jahren fotografiert und lasse euch nun teilhaben…

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Amsterdam II: Mag ick twee paling broodje

Warum nicht 2x spontan nach Amsterdam fahren? Am 2.3. war es wieder soweit. Nachdem Andosch und ich den Abend zuvor eine nette Bleibe gebucht haben, packten wir den nächsten Tag die Taschen und hatten Rückenwind! Da wir letztes Jahr um fast dieselbe Zeit auch schon in Amsterdam waren, fühlten wir uns beinahe heimisch und freuten uns auf ein paar chillige Tage.

Unsere Bleibe - das B&B La Festa - liegt direkt im schönen Studenten- und Künstlerviertel Jordaan. Dem Besitzer gehört gleichzeitig das darunter liegende, kleine aber feine italienische Restaurant, obwohl er schätzungsweise kein Italiener ist. Aber was solls, trotzdem lecker, gemütlich und sehr freundlich ist er obendrein auch noch. Also alles gut.

Dieses Mal waren wir sogar in der Amsterdam Arena und haben uns das Spiel Ajax Amsterdam - Waalwijk angschaut (Dutch Cup-Halbfinale). In der Arena darf man auf seinen Plätzen nicht rauchen, Bier gabs, um unsere Karten mussten wir an bestimmt 5 Stationen rund ums Stadion kämpfen, aber letztendlich haben wir die Karten mit Verspätung bekommen und die Amsterdamer haben am Schluss 5:1 gewonnen!

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Gran Canaria - eine Woche Sandstrand!

Gran Canaria vom 24.12. bis 31.12.2010. Das erste Mal haben Andosch und ich zusammen eine Pauschalreise gebucht.

Wir starteten von Gate 13. Da fing es an. Hannover Flughafen: Alle Passagiere sind startklar. Durchsage: Es sind noch 7 Flugzeuge vor uns und wir können erst in 2 Stunden losfliegen. Okay Schneechaos, alles vereist… einfach schlafen. 6 1/2 Std. und eine Stunde Zeitverschiebung später landen wir im Warmen und ich will meine Wollsocken loswerden. Wir werden von einem Chauffeur abgeholt, der uns zu unserem gebuchten Appartement “Acapulco” bringt. Im Auto merken wir schon, dass irgendetwas nicht stimmt. Er setzt uns beim Acapulco ab und wir erfahren an der Rezeption, dass wir umgebucht wurden.

Wir landen im “Santa Monica”, haben ein Appartement im EG, 5m zum Billardtisch (sozusagen der “Poolbillard-Tisch”) Poolrand, mit Hotel-Hintertreppen-Aufgang vom Pool zu den Dünen und grandiosem Blick auf den Atlantik. Was will man mehr?!

Hier ein paar Impressionen:

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1x Bremen, 3x Berlin

Relaxter Urlaub: z.T. ausschlafen, Family, kleine Reisen.

Letzten Sonntag war ich mit Andosch in Bremen. Leider hat der FCS gegen Werder II in Bremen verloren. Meine Regenjacke entpuppte sich nicht als sonderlich wasserdicht, das Bier füllte sich wieder von allein auf, aber lustig war es trotzdem! Am Bahnhof in Bremen haben wir noch einen unbekannten und doch bekannten FCS-Fan abgeholt. Ein sehr netter Zeitgenosse.

Von Montag bis Donnerstag morgens war ich in Berlin und habe einen Freund besucht: Essen, Kultur & Shopping. War eine schöne und lustige Kurzreise und mal wieder überfällig. Gestern Abend haben wir uns dann noch zum Essen und Schnaggn mit 2 ehemaligen Arbeitskollegen getroffen, die es nach Berlin verschlagen hat.

Hier ein paar Links:

Das begehbare Rezeptbuch

Hikikomori (nichts für schwache Nerven)

Fuck Fashion oder hier

lecker vietnamesisch essen

Helmut Newton Ausstellung (Museum für Fotografie)

Berliner Bunker gucken

Nun bin ich wieder zu Hause, habe mir den Bauch mit Salami-Peperoni vollgeschlagen, nippe an meinem Rotwein und überlege, was man die nächsten Wochenenden noch so machen könnte.

Am Samstag ist erstmal Fußball angesagt. Neben der Tatsache, dass noch ein paar Szenen für den Tatort gedreht werden, spielt H gegen HH oder auch der HSV gegen den HSV.

Nächsten Montag ist wieder arbeiten angesagt, Urlaub vorbei… :(

96 - Dortmund

Wir wurden verkloppt!

96 - Köln (2:1)

Ya Konan bekommt den Ball, Schiri entscheidet auf Abseits.

Fan vorwurfsvoll Richung Schiri: “Nur weil er schwarz ist!!!!! - Rassist!!”

Wasserflaschen vor der Tür

Ich habe mich auf Mallorca die ganze Zeit gefragt, warum dort ab und an Wasserflaschen vor den Haustüren stehen. Damit die Rüden nicht dort hinstrullern! So so. Vielleicht sollte ich das vor meiner Haustür auch mal versuchen.

Was gibts sonst neues? Mhh.. Heute vielleicht Staijner Abschiedsspiel im Stadion und Friseur? Mal schauen.

Und Tschüss.

Tagebuch von der Insel

Liebes Tagebuch,

vom 22.09. bis zum 01.10. war ich mit Andosch auf Mallorca!

malle stationen

Bilder gibts hier: Foddos guckn!

Tag 1, Mi. 22.09.

3 Uhr morgens: Transfer zum Flughafen Hannover, Flug um ca. 5 Uhr. Beim Landen auf Mallorca: Blick aus dem Flugzeug rechts Mond & Nacht, links Sonnenaufgang. Auto am Flughafen in Palma abgeholt. Ganz schön viele Schrammen! Fahrt nach Andratx zur Finca. Wir parken eine Etage weiter unten im Dorf, da Gassen zu eng. Empfang von Vermieterin & Hund. Sie zeigt uns die Finca, wir begrüßen Gekko, der auf der Treppenstufe haust und bis zum Ende des Urlaubs auch dort bleibt. Da Mittwoch ist, gehen wir nach dem Auspacken der Koffer gleich auf den Markt runter ins Dorf. Unsere ersten Wörter spanisch: “Dos Coca Colas”. Wir finden später einen Eroski-Supermarkt und decken uns erst einmal mit allen wichtigen Dingen ein: Oliven, Butter (die engl. Butter soll 3,80€ kosten, die spanische dagegen nur 0,89€), Tomaten, Gurke, Eier, leckeren Käse, San Miguel, Chorizo, etc. Die Dame an der Kasse fragt uns irgendwas auf spanisch zu den Plastiktüten und wir verstehen erst später, was sie überhaupt will. Es gibt auch einen deutschen Supermarkt, den verschmähen wir! Den Rest des Eintrags lesen »