ich bin für motivation!

das leben besteht aus motivation und demotivation. jetzt steht der satz da. einfach so! du begegnest beidem im beruflichen alltag und auch im privaten. ich glaube weiß die motivation ist goldwert, man kann zu etwas getrieben werden, zu dem man sich vorher nie gedanken gemacht hat, und plötzlich ist sie da. die motivation. man wird zu dingen bewegt, man rafft sich auf und das passiert aus purem willen. das ist doch geil! die welt braucht mehr davon.

und ich glaube motivation kommt nicht vom reden oder nachdenken, sondern vom machen und bestätigung. was schwafel ich hier eigentlich rum. ich bin gerade demotiviert und sehne mich nach motivation. ja, und ich glaube da bin ich nicht die einzige. ich bin am überlegen, ob es davon abhängt, was für leute man um sich hat. ich denke schon bzw. kann ich ja nur für mich sprechen und ich glaube das ist bei mir so.

man sagt ja immer, dass man sich, auch wenn es mies ist, mit menschen in schlimmeren situationen vergleichen soll. dann würde es einem besser gehen und man wäre schon ein wenig motivierter, die dinge mit anderen augen zu sehen. das ist bei mir leider auch so. aber bei mir hängt das vor allem davon ab, was für personen das sind. meiner ma z.b. geht es gerade gar nicht gut. und ich würde mich zu tode schämen, wenn ich auch nur einen kleinen vergleich ziehen würde- davon mal abgesehen, dass man das bei ihr eh nicht kann- meine ma ist, in meinen augen, natürlich unantastbar und mit niemanden zu vergleichen. und mir gehts schlecht, wenn es ihr schlecht geht und dann motiviert es mich, ihr mit meinen möglichen mitteln zu helfen. wenn ich allerdings an kinder in afrika denke, motiviert es mich, mein leben als das reinste paradies zu sehen und nichts weiter zu tun. hab ja auch nicht direkt was mit denen zu tun, obwohl ich das eigentlich sollte, während ich mir hier unbekümmert die scheibe tillsitter in den mund stopfe…

bei mir ist das im moment echt extrem. meine motivation und demotivation wechseln sich quasi im sekundentakt ab. da brauch es nur eine kleine situation, ein kleiner spruch und dann komm ich von der motivation in die demotivation oder umgekehrt. umgekehrt ist super, aber ersteres ist gerade passiert. und das war echt merkwürdig. anstatt eine frage einfach so hinzunehmen, der situation entsprechend zu antworten-nein, meine motivation kippt gleich in die demotivation. und das kotzt mich an!

ich lese gerade ein buch “der umgang mit schwierigen menschen” (dank an niels fürs buch ausleihen). ich denke ich lese es einfach nur, um bestätigt zu bekommen, dass ich kein schwieriger mensch bin. denn dadurch, dass ich sekundenweise zwischen den extremen schwanke, zweifel ich manchmal und ich finde mich in manch beschriebenen wieder. in dem fall motiviert mich das insofern, dass ich denke, ne - ich will nicht so sein, und das muss auch nicht sein, seh es mal so oder nimm es so. das ist schon gut. andererseits demotiviert es mich, weil ich denke, du bist so, wie du bist, und so (wie im buch geschrieben) sehen dich vielleicht die anderen und das würde mich nicht bestätigen und demotiviert mich und vielleicht auch die anderen. nach dem buch würde ich, nach meinem derzeitigen befinden, in die kategorie “nicht proaktiv und fürsorglich” eingestuft. und nach dem kapitel weiß ich jetzt, wie mich die anderen behandeln sollten. das ist doch krank. ich glaub ich sollte mich lieber wieder auf meine abschlussprüfung konzentrieren, aber dafür fehlt mir gerade die motivation.

ich mach jetzt mal ein kleines brainstorming: was motiviert mich? also, zack: an erster stelle ein ziel, dann- ein paar stichpunkte: jetzt gerade musik, klarheit und ehrlichkeit, gute ergebnisse, bestätigung, rückhalt, machen und kein großes gelaber, manche personen in manchen situationen, freiheit, unbeschwertheit.

ach leute, warum kann motivation nicht im grundgesetz stehen?! es würde überwiegend nur gutes dabei rauskommen… machen, zusammen arbeiten, ob beruflich oder privat - das ist genial! verankert bei den menschenrechten, wir haben das recht auf motivation und jeder ist für den anderen verantwortlich…

2 Antworten auf “ich bin für motivation!”

  1. thommy sagt:

    Netter Text. Aber wie motivier ich dich jetzt in Zukunft das Stilmittel “Groß-/Kleinschreibung” einzusetzen? :)
    Im Ernst, es ist wahnsinnig anstrengend, so einen langen Text in Kleinbuchstaben zu lesen.

    Algemein: Wie wäre es mit dem Ziel “Ich werde meine Abschlussprüfung rocken. Und dafür lerne ich jetzt. Denn mein kommender Abschluss mit guter Note wird die Bestätigung für zwei Wochen harte (Lern-)Arbeit.”?

  2. smaelo sagt:

    Hey Thommy, zum ersten Punkt: um die Uhrzeit gar nicht. Halb drei nachts ist kein guter Zeitpunkt für Groß- und Kleinschreibung. Aber schau’ mal, ich bemühe mich gerade drum :)…

    Und zum zweiten Punkt: Die Abschlussprüfung rocken, wenn man zwei Wochen vorher erst anfängt????? AAAAAHHH in Großbuchstaben!! Ne, das ist nichts für mich. Ich bin ja schon dabei, allerdings immernoch zu sehr abgelenkt. Aber ich habe schon einen Plan. Den muss ich “nur noch” umsetzen. Und dann werden die Bücher gerockt!

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